Category Archives: Makler, wer bestellt – bezahlt

Makler, Provision, Courtage & Co.

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Unsere Politik vor Ort: 1. Bezahlbar grün wohnen

Foto: dpa

Zukunftsfähige Wohnungspolitik heißt vor allem soziales Mietrecht, gemeinwohlorientierten Wohnungsbau und die energetische Modernisierung der Gebäude zusammen zu denken. Denn während einige Regionen mit Wohnungsleerstand kämpfen, wird Wohnraum in wirtschaftsstarken Regionen immer knapper und teurer. Schon heute leben in Deutschland drei von vier Personen in Städten. Das weckt spekulative Begehrlichkeiten und erhöht den Druck auf die Mieterinnen und Mieter. Doch unsere Städte sind Städte für alle Bürgerinnen und Bürger – statt Spielwiesen für SpekulantInnen. Niemand soll aus dem eigenen Viertel ziehen müssen, weil die Miete plötzlich zu hoch ist. Die negativen Auswirkungen von Gentrifizierung können wir nicht länger hinnehmen und haben dafür auch die passenden Antworten.

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Und raus bist Du! Wird Wohnen zum Luxus?

shotBei ZDFlogin diskutierten am 6. Februar die Berliner Bundestagsabgeordneten Eva Högl (aus Mitte für die SPD) und Jan-Marco Luczak (aus Tempelhof-Schöneberg für die CDU) live mit den ZDF-ZuschauerInnen und login-UserInnen.

Wie (so oft) brauchte die SPD grüne Hilfe um wichtige Schwerpunkte, wie die Kappungsgrenze, eines neuen sozialen und ökologischen Mietrechts zu erläutern. So schienen sie bei Frau Högl noch nicht recht zu sitzen. Obwohl es die Inhalte/Forderungen ja schon etwas länger gibt, siehe hier, da, dort oder da. Herr Luczak zeigt, wie schon bei seinen Reden im Bundestag, warum die CDU (insbesondere in den Großstädten) unwählbar geworden ist. Auch faszinierend war wie beide ihre jeweiligen bundespolitischen Ansichten ablehnten, aber die rot-schwarze Politik in Berlin nur so um die Wette lobten. Das Land Berlin war ja bekanntlich das Zünglein an der Waage und sorgte dafür, dass das Mietrechtsverschlechterungsgesetz den Bundesrat passierte. Trotz hitziger Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus. Naja Elend schweißt halt zusammen. wei­ter­le­sen →

Schlüsselübergabe

Fachgespräch Wer bezahlt die Makler?

SchlüsselübergabeDatum: 11. März 2013

Uhrzeit: 17:00–19:30 Uhr

Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, E.600, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

Anmeldung erforderlich! (s.u.)

Maklerprovision bei Vermietung und Verkauf neu ausrichten

Die Maklerprovision bei Verkauf von Immobilien orientiert sich an der „ortsüblichen“ Provision. Diese kann zwischen 5,80% bis 6,96% des Kaufpreises der Immobilie betragen, teilweise werden auch Provisionen in Höhe von 12 % des Kaupreises bezahlt. Wer diese Provision bezahlt, ist ebenfalls von den ortsüblichen Gepflogenheiten abhängig. Die Provision ist nicht von den angebotenen und erbrachten Leistungen der Makler abhängig, sondern ausschließlich vom Verkaufserfolg und vom Immobilienpreis. Die Höhe der Provision ist aber oft nicht nachvollziehbar. Die Maklerprovision macht den zweitgrößten Anteil der Transaktionskosten von Immobilien aus. Im internationalen Vergleich liegt in Deutschland das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis vor. Ein Preis-Leistungs-Wettbewerb kommt, u.a. wegen der geringen Marktmacht der Maklerkunden, nicht zustande. Hohe Immobilienpreise und hohe Transaktionskosten erschweren nicht nur für junge Haushalte mit niedrigem Einkommen den Erwerb von Wohneigentum, sie tragen auch im Fall von Mietwohnungen zu entsprechenden Mietpreissteigerungen bei.
Auf vielen regionalen Mietwohnungsmärkten großer Städte in Deutschland ist die Vermittlung von Mietwohnungen über Makler üblich. Die direkte Vermittlung über die Hausverwaltung oder die Eigentümer findet dort kaum noch statt. Auf angespannten Wohnungsmärkten führt geringer Leerstand und minimale Neubautätigkeit im Mietwohnungssektor zu hohen Mieten. Insbesondere dort kommt die Maklerprovision als weiterer Preissteigerungsfaktor zu den hohen Mietpreisen hinzu. Die vertragliche Abwälzung der Maklerprovision auf den Wohnungssuchenden ist in vielen Ballungsräumen zur Regel geworden. Das bedeutet, dass Wohnungssuchende, obwohl diese nicht den Makler mit der Wohnungssuche beauftragt haben, am Ende die Provision tragen. Hier ist die Politik gefragt!
Darüber wollen wir mit unseren geladenen Fachleuten und Ihnen diskutieren. Hierzu laden wir Sie herzlich ein!
Programm
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Andreas Otto (Grüne) fordert eine aktivere Wohnungspolitik

Andreas Otto (Bündnis 90/Die Grünen) fordert eine aktive Wohnungspolitik. Die Koalition dürfe nicht nur auf Neubau setzen. Die Umwandlung in Eigentumswohnungen müsse in bestimmten Stadtbezirken eingeschränkt werden, damit preiswerte Mietwohnungen erhalten bleiben. Auch eine Verlängerung des Kündigungsschutzes und die Nutzung von Vorkaufsrechten seien sinnvolle Werkzeuge um Immobilien-Spekulanten abzuschrecken.

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Vorkaufsrecht nutzen – für besseren Mieter/-innenschutz in Erhaltungs- und Sanierungsgebieten

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Warum arme Menschen immer öfter obdachlos we

Report Mainz: Warum arme Menschen immer öfter obdachlos werden

Erstmals seit Jahren ist in Deutschland die Zahl der Wohnungs- und Obdachlosen wieder deutlich gestiegen – auf fast 250.000 Menschen. Plus zehn Prozent in den vergangenen drei Jahren, prognostizierte Tendenz – weiter steigend. Besonders betroffen – Frauen und Minderjährige.

REPORT MAINZ hat eine junge Mutter begleitet. Sie beschreibt, wie sie seitens der Vermieter bislang nur Ablehnungen kassierte. Zwei Maklerinnen, seit 25 Jahren erfolgreich im Geschäft, geben offen zu, dass die Vermieter – anders als früher – keine “Jobcenter-Bedürftigen” mehr wollen.

Report Mainz im Internet:
http://www.reportmainz.de

Deutschland-Akut---Sendung-vom-19.12

Deutschland Akut: Wohnungsnot in Deutschlands Städten – werden Mieten bald unbezahlbar?

Wohnungsnot in Deutschlands Städten – werden Mieten bald unbezahlbar?

In Deutschlands Metropolen herrscht Wohnungsnot. Für immer mehr Mieter wird die Preisspirale zum Problem. Jeder vierte erwägt umzuziehen. Doch die meisten Bewerber finden keine preiswerte Alternative, weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Indes wird immer noch nicht genug und vor allem nicht bedarfsgerecht gebaut. Während in den Zentren Luxuswohnungen entstehen, werden sozial schwache Familien an den Rand der Städte gedrängt.

Sollte es eine gesetzlich verankerte Mietobergrenze geben? Welche Rechte haben eigentlich Mieter? Müssen sie tatsächlich Kosten für eine energetische Haussanierung sowie teure Maklergebühren selbst schultern? Wie kann die Politik verhindern, dass Wohnraum immer mehr zum Luxusgut wird und nur noch die Reichen in den Innenstädten leben?

Gäste:
Lukas Siebenkotten (Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes)
Jan-Marco Luczak (CDU, MdB und Mitglied des Rechtsausschusses)
Dr. Rolf Kornemann (Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V. – Haus & Grund)

Moderation:
Friedemann Schmidt

Antragseinbringung

Grüner Parteitag beschließt Antrag “Mieterschutz und Klimaschutz gehören zusammen…”

Mit großer Mehrheit hat die Bundesdelegiertenkonferenz (Parteitag) der Grünen in Hannover den Antrag „Mieterschutz und Klimaschutz gehören zusammen, – Sozial und klimafreundlich wohnen in Deutschland!“ beschlossen.

Thematischer Schwerpunkt des Parteitages waren Soziales, Europa- & Außenpolitik. Die Grünen sind damit die einzigen die, die ein umfassendes Konzept für die Energiewende im Gebäudebereich vorlegen. Der „Maßnahmenkatalog“ umfasst 5 Seiten und sorgt für einen fairen Ausgleich und faire Mieten.

 

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Twitter Kommentare zur “Mieten-Debatte” auf der Bundesdelegiertenkonferenz 2012 in Hannover