Category Archives: Gestaltungsraum Quartier

GRÜNE Stadt der Zukunft

Banner Veranstaltung GRÜNE NRW LT

Stadtentwicklungspolitischer Kongress von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Landtag NRW

Über zwei Drittel der Menschen weltweit werden 2050 in Städten leben. Drei von vier sind es heute schon heute in Deutschland. Grün, nachhaltig, gerecht und gemeinsam zum Wohle aller gestaltet – das ist unsere Vision einer lebenswerten und GRÜNEN Stadt der Zukunft.
Grüne Stadtpolitik heißt: schonend mit den Ressourcen umgehen und Energie sparen, die Innenstädte beleben und Wohnen bezahlbar halten, gute öffentliche Institutionen und grüne Räume für alle schaffen, Flächen schützen und nachhaltige Mobilität gestalten – das begreifen wir als politische Kernaufgaben. Wir wollen die Kommunen darin stärken, diese Herausforderungen gut geplant und mit einer schlüssigen Strategie anzugehen. Dabei setzen wir auf Bürgerbeteiligung und auf transparente Planungen von Anfang an.
Diese und andere Anforderungen wollen wir gemeinsam mit Ihnen/euch in im Rahmen dieser Tagung diskutieren und so eine Perspektive für einer lebenswerte und GRÜNE Städte der Zukunft entwerfen.

Freitag, 14.03.2014
Landtag NRW
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Einladung als PDF

Anmeldung: An Mathias Wittmann per Mail. Bei Anreise mit dem PKW bitte für die Einfahrt in die Landtagsgarage ein Kennzeichen angeben. Für den Einlass in den Landtag bitte einen Ausweis und diese Einladung mitbringen. Bitte aus den beiden Blöcken je einen Workshop angeben, der besucht werden möchte. Wir bitten um Mitteilung, ob GebärdensprachdolmetscherInnen benötigt werden.

Programm wei­ter­le­sen →

logo_hbs_bildungswerk

CHARRETTE – Planungswerkstatt (29.11. – 1.12.)

logo_hbs_bildungswerkEinladung des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 29.11. – 1.12. (Programm s.u.)

Ort: BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg (3. OG), Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Anmeldung erbeten unter: stadtpolitik@bildungswerk-boell.de
Teilnahme AUCH nur an einzelnen Tagen oder Abschnitten der Veranstaltung möglich!
Die Teilnahme ist Kostenfrei / Kostenbeteiligung bei Mittagsbuffets / Kostenfreie Kinderbereuung möglich

KernCHARRETTE – Planungswerkstatt
zur Entwicklung des Güterbahnhof Grunewald

Seien Sie dabei: konzipieren Sie gemeinsam mit anderen wie ein Stück Berlin aussehen soll

Planungswerkstatt im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Nach vier vorbereitenden Fachworkshops ist es so weit: drei Tage lang werden BürgerInnen, ExpertInnen, potentielle Nutzer, Verwaltung und Politik und viele andere Interessierte gemeinsam ein Standortkonzept für den ehemaligen Güterbahnhof Grundwald erarbeiten. Die Ergebnisse werden kurzfristig von einem Planungsbüro zusammengefasst und am 10.12.2013 präsentiert.

Die dreitägige Planungswerkstatt ist ein Arbeitsprozess mit offenem Ausgang, mit gleichberechtigten Teilnehmern. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, welches Grundlage für eine Beschlussfassung der BVV von Charlottenburg-Wilmersdorf sein soll, um städtebauliche Planungsziele festzusetzen.

Kurt Krieger, der Eigentümer des Areals, hat das ehemalige Bahngelände gekauft und wollte zunächst zwei Möbelmärkte errichten. Aufgrund mangelnder Zustimmung auf allen Ebenen (Senat, Bezirk, Nachbarschaft) zog Krieger dieses Vorhaben zurück.

Damit der Bezirk eine klare und auch vor überraschenden Bauanfragen schützende städtebauliche Haltung zu dem Areal gewinnt, hat die Bürgerinitiative „Zwischen den Gleisen“ dem AK Stadtentwicklung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung vorgeschlagen einen innovativen Beteiligungsprozess durchzuführen. Ziel des AK Stadtentwicklung ist es, im Sinne politischer Bildung, partizipative Planungsmethoden lebendig zu vermitteln und Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren.

Ablauf der KernCHARRETTE – Planungswerkstatt wei­ter­le­sen →

logo_hbs_bildungswerk

4.11. Freiraum(nutzung) und Klimaschutz – welches Grün braucht die Stadt?

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 4. November – 18:30 – 21:00 Uhr

Ort: Sportverein VfK1901 e.V., Maikäferpfad 36, 14055 Berlin

Freiraum(nutzung) und Klimaschutz – welches Grün braucht die Stadt?

Vierter von vier Fachworkshops zur Vorbereitung der dreitägigen Kerncharrette im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Klima- und sozialgerechte Grün- und Freiräume sind wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadtentwicklung. Vor dem Hintergrund der Berliner Wohnungsknappheit und daraus resultierender Bauabsichten des Senats und der Wohnungswirtschaft stellt sich die Frage, in wie weit größere Brachen großzügige als Grün- und Freiräume qualifiziert werden sollten.

Welche Argumente für den Erhalt von Freiräumen gibt es? Welche ökologischen, klimatischen und sozialen Funktionen erfüllen Sie? Welche Rolle kann Freiraumnutzung im Rahmen von Transformationsprozessen von Brachflächen spielen?

Gemeinsam mit Dr. Eberhard Reimer (Institut für Meteorologie, FU Berlin) und Prof. Udine Giseke (Fachgebietsleitung Landschaftsarchitektur/Freiraumplanung, TU Berlin) erarbeiten die TeilnehmerInnen des Workshops Ansätze einer Freiraumstrategie für das 14 Hektar große Areal des ehemaligen Güterbahnhof Grunewald.

Die Ergebnisse werden als Impulse für eine dreitägige Kerncharrette vom 29.11.-1.12. genutzt bei der, in einem kollektiven Prozess mit Nachbarn und Interessierten aus ganz Berlin, potentiellen Nutzern, Experten und Politik, ein Entwicklungskonzept für den Güterbahnhof Grunewald entworfen wird.

Ablauf des Workshops: wei­ter­le­sen →

logo_hbs_bildungswerk

29.10.13 Workshop: Investoren, Projektentwickler, Initiativen – Wer investiert in die Stadt?

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 29. Oktober – 18:30 – 21:00 Uhr

Ort: Forum Factory, Besselstraße 13, 10969 Berlin ‎(Kreuzberg), 1. OG, Raum 162

Investoren, Projektentwickler, Initiativen – Wer investiert in die Stadt?

Dritter von vier Fachworkshops zur Vorbereitung der dreitägigen Kerncharrette im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Berlin ist eine Hochburg alternativer, selbstorganisierter und kreativer Bauprojekte. Doch nicht nur Bauherren investieren in die Stadt. Viele Initiativen für eine alternative Stadtentwicklung investieren Kraft und Zeit. Sie gestalten direkt oder indirekt die Bedingungen für finanzielle Investitionen. Dabei ist manchmal der Übergang von Initiativen und Projektentwicklung fließend. Oft wird einem bestimmten Typ von Investitionen der Weg versperrt und damit indirekt für andere bereitet. Aus manchen ideellen Initiativen werden professionelle Projektentwicklungen.

Die Veranstaltung fragt nach Typologien und Trends von „Stadtinvestoren“ und deren Interesse und Kapazität ungewöhnliche Areale in dialogischen Prozessen zu entwickeln oder ideell anzueignen. Sie fokussiert dabei beispielhaft auf die Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald.

Gewünschter Output des Workshops ist es, verschiedene Typen von Investitionen identifizieren die zur Entwicklung der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald geeignet sind. Die Ergebnisse werden als Impuls für eine dreitägige Kerncharrette genutzt bei der, in einem kollektiven Prozess mit Nachbarn, Fachleuten und Politik, ein Entwicklungskonzept für den Güterbahnhof Grunewald entworfen werden soll.

Ablauf des Workshops: wei­ter­le­sen →

logo_hbs_bildungswerk

24.10.13 Workshop: Wohnen und arbeiten mit der Verkehrsinfrastruktur

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 24. Oktober – 18:30 – 21:00 Uhr

Ort: Sportverein VfK1901 e.V., Maikäferpfad 36, 14055 Berlin

Wohnen und arbeiten mit der Verkehrsinfrastruktur – was geht, was nicht?

Zweiter von vier Fachworkshops zur Vorbereitung der dreitägigen Kerncharrette im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

In Städten mit Wohnungsknappheit liegt es nahe, auch an komplizierten Orten Wohngebäude zu errichten. Unter Ausschöpfung bautechnischer Möglichkeiten ist es heute möglich auch an stark befahrenen Straßen oder Zugtrassen zu Wohnen. Doch wo sind die humanen, technischen und ökonomischen Grenzen? Gemeinsam mit Prof. Hinrich Baller (Architekt) werden die Teilnehmenden des Workshops die Möglichkeiten und Grenzen verkehrsnahen Wohnens erörtern.

Ergänzend wird gemeinsam mit Uwe Luipold (Geschäftsführer regioconsult) diskutiert welche Gewerbeformen verkehrlichen Belastungen ehr standhalten als andere. Im Angesicht der zunehmenden Verdrängung von produzierendem Gewerbe und Kleingewerbe aus der Innenstadt könnten zentrumsnahe und verkehrsgünstig gelegene Ausgleichsflächen nachgefragt werden.

Ziel des Workshops ist, es die Potentiale von Wohn- und Gewerbenutzungen der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald herauszuarbeiten. Die Ergebnisse werden als Impuls für eine dreitägige Kerncharrette vom 29.11.-1.12. genutzt, bei der in einem kollektiven Prozess mit Nachbarn und Interessierten aus ganz Berlin, potentiellen Nutzern, Experten und Politik ein Entwicklungskonzept für den Güterbahnhof Grunewald entworfen werden soll.

Ablauf des Workshops: wei­ter­le­sen →

logo_hbs_bildungswerk

Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Zur: Podiums- und Publikumsdiskussion

Am: 11. September 2013, 19:00 – 21:30 Uhr

Ort: SUPERMARKT, Brunnenstrasse 64, U-Bhf. Voltastr. und Bernauer Str.

BürgerInnen als Stadtentwickler – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?

Auftaktveranstaltung des Projektes
Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Begrüßung: Florian Schmidt & Johannes Wätzmann (AK nachhaltige Stadtentwicklung)

Güterbahnhof Grunewald im Flächennutzungsplan

Güterbahnhof Grunewald im Flächennutzungsplan

Es diskutieren:

  • Carsten Joost (Stadtaktivist)
  • Urs Kohlbrenner (Stiftung Zukunft Berlin)
  • Axel Pfennigschmidt (Zivilarena)
  • Beate Profé (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), angefragt
  • Christian Schönig (Initiative Stadt Neudenken, Zusammenarbeiter)

Moderation: Andreas Krüger (Belius)

Kommentierung: Cordelia Polinna (Think Berl!n, Beirat SteK 2030) und Marc Schulte (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Charlottenburg-Wilmersdorf) wei­ter­le­sen →

logo_pankow

Bezirksamt Pankow, Mieterberatung und GESOBAU für mehr Mieterschutz

Vertrag zu sozialverträglicher Modernisierung abgeschlossen

logo_pankowEinen Öffentlich-rechtlichen Vertrag zum sozialverträglichen Ablauf der geplanten Modernisierung des Wohnhauses Pestalozzistr. 4 haben heute das Bezirksamt Pankow, die Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH und die GESOBAU AG geschlossen.

Nachdem Sanierung und Modernisierung des Objektes im April von der GESOBAU zunächst gestoppt worden waren, soll nun als Pilotprojekt eine unabhängige externe Mieterberatung eingesetzt werden, die mit den Mietern die Details der Modernisierung in ihren Wohnungen und die Miete danach bespricht sowie soziale Härtefälle prüft. Ziel ist der Abschluss von individuellen Modernisierungsvereinbarungen zwischen Mietern und GESOBAU AG.

Nach diesem Vorbild sollen dann alle weiteren Modernisierungsprojekte der GESOBAU in Pankow neu gestartet und erfolgreich durchgeführt werden. „Ich bin froh, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine Übereinkunft erzielt haben, die für die Betroffenen weitreichende Sozialplanverfahren mit individuellen Lösungen garantiert“, erklärt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne). „Wir ermöglichen über den Vertrag eine faire, unabhängige Beratung und sorgen dafür, dass die soziale und finanzielle Situation der Mieter, der Ausstattungsgrad der Wohnung und der Bedarf an Ersatzwohnraum erfasst und berücksichtigt wird“, so Kirchner weiter. wei­ter­le­sen →

Logo-Grüne-AGH

Mieterschutz vor Eigentumsumwandlungen geht besser – wo bleibt die Umwandlungsverordnung, Herr Müller?

Katrin SchmidbergerKatrin Schmidberger, Sprecherin für Mieten und soziale Stadt und Andreas Otto, wohnungs- und baupolitischer Sprecher sagen zur Ankündigung von Senator Müller, den Kündigungsschutz bei Wohnungsumwandlungen auszuweiten:

Andreas OttoDie Ausweitung des Kündigungsschutzes bei Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen geht zwar in die richtige Richtung, aber nicht weit genug. Tatsächlich ist die Umwandlungsverordnung das entscheidende Instrument, mit dem die MieterInnen wirklich langfristig geschützt werden könnten. Damit wäre die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in den sogenannten Milieuschutzgebieten genehmigungspflichtig. Die Bezirke hätten somit eine direkte Eingriffsmöglichkeit, um den zunehmenden Verlust von Wohnungen auf dem Mietwohnungsmarkt einzuschränken. Das ist auch bitter nötig, denn zwischen 2001 und 2010 wurden über 76.000 Berliner Wohnungen umgewandelt und zusammengelegt, unter anderem um sie teurer weitervermieten zu können. Dadurch gingen den MieterInnen viele kleine und günstigere Wohnungen verloren. Eine Rechtsverordnung des Senats ist also seit langem überfällig! wei­ter­le­sen →

Dokumentation: Fachgespräche zu den Steuerungsmöglichkeiten zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums

Download (PDF, 1.81MB)

Dokumentation: Fachgespräche zu den Steuerungsmöglichkeiten auf Bezirks- und Landesebene zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums und zum Schutz einkommensschwächerer Haushalte vor Verdrängung

Auftraggeber: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Bearbeitung:
ASUM
Kerima Bouali
TOPOS Stadtforschung
Sigmar Gude

Berlin braucht: eine Umwandlungsverordnung

In Milieuschutzgebieten (oder besser dort wo Erhaltungssatzungen gelten) kann die Anzahl der Eigentumswohnungen gesteuert werden. Das bedeutet nicht, dass sie verboten werden oder die die es schon gibt „verschwinden“, sondern wenn neue dazu kommen muss es genehmigt werden. Dieses Recht hat Berlin – ganz ohne Bundestag, BGB- oder BauGB-Änderungen.

Ob aus Mietwohnungen Eigentumswohnungen werden, sollte von mehr abhängig sein als nur baulichen Vorschriften. Z. B. wie viele es in dem Kiez schon gibt oder ob es sich auf die Bewohnerstruktur auswirkt wird,… schließlich sind für jede Kneipe mehr Genehmigungen nötig, als für die Umwandlung in Wohnungseigentum.

Mit einer Umwandlungsverordnung ginge dies, Hamburg schafft das mit einem einzigen Satz. Es wäre also ganz einfach, für Berlin…