Monthly Archives: Januar 2013

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Telefonzellen-Satire gegen Mietenexplosion

Satirische Auktion einer Telefonzelle als „mobile Wohneinheit” am 23.1.2013 in Hamburg. Jetzt gegen Wohnungsnot und explodierende Mieten unterzeichnen:

Wohnen muss bezahlbar sein!
Campact übergab Bürgermeister Olaf Scholz mit unserem Bündnispartner, dem Deutschen Mieterbund, über 70.000 Unterschriften für eine konsequente gesetzliche Mietpreis-Bremse — mit der Aufforderung, seine geplanten Bundesrats-Initiative noch einmal deutlich zu schärfen.

Wir bleiben dran — und danken ganz herzlich allen Aktiven, die sich von der klirrenden Kälte nicht beirren ließen und im wahrsten Sinn des Wortes alles geboten haben!

Daniel Wesener

Neues Mietrecht: Rot-Schwarz hat es in der Hand

20121127_kopfbild_daniel_142x170_web_3_0Die Berliner Grünen fordern den Senat auf, in der morgigen Bundesratssitzung Partei für die Mieterinnen und Mieter zu ergreifen. “Rot-Schwarz hat es in der Hand, ein unsoziales Gesetz zu stoppen und Mietsteigerungen zu begrenzen” sagt Daniel Wesener, Vorsitzender der Berliner Grünen. Wenn der Bundesrat am Freitag über die schwarz-gelbe Mietrechtsreform abstimmt, spielt Berlin eine Schlüsselrolle: Nur mit der Zustimmung der Hauptstadt gibt es die nötige Mehrheit für die Anrufung vom Vermittlungsausschuss und eine Veränderung des Gesetzes im Interesse der Mieter, wie von den rot-grün regierten Ländern gefordert.

“Das rot-schwarze Berlin darf sich bei der Abstimmung nicht enthalten, das wäre eine bewusste Täuschung der Bevölkerung”, so Wesener. Der Senat hätte den Berlinern versprochen, das Problem steigender Mieten anzugehen und könne sich jetzt auf Bundesebene nicht aus der Verantwortung stehlen. Wesener: “Insbesondere die Berliner SPD muss sich dann fragen lassen, ob ihre Mieten-Beschlüsse das Papier wert sind, auf dem sie stehen.”

Pressemitteilung von Grüne Berlin

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“Was für eine Stadt?” Gentrification, City Tax und Kultur Politik

präsentiert von reboot.fm & südblock
aufgenommen im südblock am 24. Januar.

Diskussion über Gentrification, City Tax und Kultur Politik mit Haben & Brauchen (Ines Schaber), Kotti & Co. (Sandy Kaltenborn), Koalition der Freien Szene (Christophe Knoch), Initiative Stadt Neudenken / KHB (Leonie Baumann)
Moderiert von Andrej Holm. Musik mit DJ T-INA.

reboot.fm
kottiundco.net
www.djt-ina.com
www.suedblock.org
www.berlinvisit.org
www.habenundbrauchen.de
stadt-neudenken.tumblr.com
gentrificationblog.wordpress.com

Part of reSource 003: P2P Vorspiel by CTM.13 and Transmediale!

ctm-festival.de
www.transmediale.de

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AG Planen/ Bauen/ Wohnen/ Stadtentwicklung

am Freitag, den 1. Februar 2013, um 18:00 bis 20:00 Uhr

Ort: Berliner Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin, (Der Raum wird an der Info-Tafel im Foyer angezeigt)

Themen:

  • Neubau-Debatte
    Wie stellen wir uns Wohnungsneubau in Berlin vor? Mit oder ohne Förderung, wo sollen Sie erstellt werden und vom wem…?
  • Bundestagswahlprogramm 2013
  • Aktuelles aus dem Abgeordnetenhaus
  • Verschiedenes

Johannes Wätzmann, Sprecher, Andreas Otto (MdA), Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik, Antje Kapek (MdA), Fraktionsvorsitzende & stadtentwicklungspolitische Sprecherin, Katrin Schmidberger (MdA), Sprecherin für Mieten und Soziale Stadt & Sprecherin für Clubkultur

Bankgeprüfter Schrott

Bankgeprüfter Schrott – Die Geschäfte der Deutschen Bank mit Schrottimmobilien

Report Mainz berichtet über die Geschäfte der Deutschen Bank mit Schrottimmobilien: Bankgeprüfter Schrott

„Angesicht der Euro-Krise suchen viele Menschen nach scheinbar sicheren Geldanlagen. Ihnen wird von windigen und cleveren Vermittlern immer wieder empfohlen, in “Betongold” zu investieren. Dabei handelt es sich oft um sanierte kleine Eigentumswohnungen, die völlig überteuert verkauft und vor allem kreditfinanziert werden.

Für die Kleinanleger stellt sich im Nachhinein oft heraus, dass sie ein Leben lang ihre Schulden abzahlen müssen, die Eigentumswohnungen manchmal aber nur einen Bruchteil des ursprünglich versprochenen Wertes tatsächlich haben. Bei diesen Geschäften zum Nachteil vieler Menschen macht mit der Branchenprimus mit – die Deutsche Bank.“

Weitere Videos & Hintergründe: Abgezockt statt abgesichert – Das schmutzige Geschäft mit Schrottimmobilien

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Mieten: Das Märchen vom problemlösenden Neubau

CIMG1453._2jpgEs hat lange gedauert bis die Mietenproblematik bei SPD & Co. angekommen ist, Schlussfolgerung: „Es gibt zu wenig Wohnraum, wir brauchen Neubau.“ Ganz nach dem Motto, einfache Logik ist die beste – aber das ist zu kurz gedacht.

Rot-schwarz will (laut Koalitionsvertrag) 30.000 neue Wohnungen in dieser Legislaturperiode bauen. Im Schnitt wären das 6.000 Wohnungen pro Jahr. Etwa so viele wie zwischen 2005 – 2010 in Berlin insgesamt gebaut wurden. Eine realistische Idee? Das erste Jahr der Legislaturperiode ist bereits um und bislang wurde nur viel geredet (zugegeben, es ging in die richtige Richtung), gehandelt wurde nicht. Von der „Neubauoffensive“ ist noch nichts zu sehen.

Nach wie vor ist vieles offen, eigentlich alles. Wer wird diese Wohnungen bauen? Wo? Und über was für Wohnungen sprechen wir eigentlich? Wie groß sollen sie sein und welche Ausstattung/Standard sollen sie haben? Und wie hoch werden die Mieten in diesen Wohnungen sein?

Dabei tritt die entscheidende Frage in den Hintergrund, kann Neubau überhaupt das Mietenproblem lösen?

wei­ter­le­sen →