Monthly Archives: August 2013

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Makler rufen zum Boykott des Mietrechts auf

Wo gibts denn sowas?

Die Welt: „Makler rufen zu Boykott auf“ *** Berliner Morgenpost: „Verband ruft zum Boykott der Berliner Mietpreisbremse auf“ *** Der Tagesspiegel: „Makler lehnen Kappungsgrenze strikt ab“

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Hintergrund der Nachrichten ist, dass nach Einschätzung des IVD – gerechtfertigt mit dem eigenen Marktmietspiegel – keine Kappungsgrenzenverordnung für Berlin gelten dürfte. Ah ja.

Weil die Mieten in Berlin so hoch sind, was u.a. durch das geringe Angebot und die darüber hinausgehende Nachfrage kommt, gibt es die Kappungsgrenzenverordnung. Es soll die Mietenexplosion gerade eindämmen. Zu argumentieren weil die Mieten so hoch sind und steigen und der Leerstand knapp ist, ginge dies nicht, ist mehr als grenzwertig. Hier wird deutlich übers Ziel hinaus geschossen. Mit dem Boykottaufruf erst recht.

Na klar, um wirklich was zu erreichen müsste einiges mehr (um nicht zu sagen überhaupt was) im Mietrecht passieren. Aber wir erinnern uns: Der rot-schwarze Senat wollte nicht. (siehe hier, da oder dort) wei­ter­le­sen →

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Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Zur: Podiums- und Publikumsdiskussion

Am: 11. September 2013, 19:00 – 21:30 Uhr

Ort: SUPERMARKT, Brunnenstrasse 64, U-Bhf. Voltastr. und Bernauer Str.

BürgerInnen als Stadtentwickler – Brauchen wir neue Dialogstrukturen?

Auftaktveranstaltung des Projektes
Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Begrüßung: Florian Schmidt & Johannes Wätzmann (AK nachhaltige Stadtentwicklung)

Güterbahnhof Grunewald im Flächennutzungsplan

Güterbahnhof Grunewald im Flächennutzungsplan

Es diskutieren:

  • Carsten Joost (Stadtaktivist)
  • Urs Kohlbrenner (Stiftung Zukunft Berlin)
  • Axel Pfennigschmidt (Zivilarena)
  • Beate Profé (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), angefragt
  • Christian Schönig (Initiative Stadt Neudenken, Zusammenarbeiter)

Moderation: Andreas Krüger (Belius)

Kommentierung: Cordelia Polinna (Think Berl!n, Beirat SteK 2030) und Marc Schulte (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Charlottenburg-Wilmersdorf) wei­ter­le­sen →

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Ein Kommentar und viele Fragen an den EXPO REAL EXPERT

logo_exporealZu dem Beitrag auf dem EXPO REAL Blog:
Immobilienrecht: Kampf gegen den Mietanstieg mit populistischem Instrument von EXPO REAL EXPERT: Prof. Dr. Dieter Rebitzer

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rebitzer,

zunächst einmal vielen Dank für Ihren kritischen Beitrag. Gerne möchte ich genauso kritisch darauf eingehen. Wobei sich mir im gesamten Kontext die Frage stellt, ob Ihnen eigentlich die Vorschläge zur Ausgestaltung der sog. “Mietpreisbremse” überhaupt bekannt sind?

Alle im Raume stehenden Vorschläge beschäftigen sich mit den Wiedervermietungsmieten. Also Bestandswohnungen die bereits im Markt sind und in der Vergangenheit vermietet wurden. Es geht also explizit nicht um Neubau, bzw. Mieten von noch zu errichtenden Wohngebäuden. (Diese finden sich im Übrigen auch nicht im Mietspiegel wieder, können also nur schwer an ihn gekoppelt werden). Eine ausführlichere Erläuterung finden Sie hier: http://mietenblog.de/?p=4388

Da Sie der Meinung sind, dass die Mietpreisbremse eher schädlich als hilfreich ist, bitte ich Sie auf folgende Fragen einzugehen: wei­ter­le­sen →

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Studentenwohnheim der Superlative – Luxusapartments für Studenten

Wie Investoren am Wohnungsmangel der Studenten verdienen

Längst haben Investoren die Wohnungsnot bei Studenten entdeckt. Den Eltern der Studenten bleibt oft nichts anderes übrig, als für ein “Luxus-Apartment” tief in die Tasche zu greifen. Und manche Mutter ist sogar froh darüber, dass ihrer Tochter dort unakademische Tätigkeiten wie Schneeschippen erspart bleiben.

Ein Bericht im Deutschlandfunk von Heike Zafar.

Quelle: dradio.de

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Wichtigstes Wahlkampfthema: Steigende Mieten

Nach einer repräsentativen Umfrage des Fernsehsenders Phönix sind die steigenden Mieten das wichtigste Wahlkampfthema der Bundestagswahl. 38% der Teilnehmer nannten die steigenden Mietsätze und die Wohnungsnot als Topthema, das ihnen unter den Nägeln brennt.

logo_dmb_deutscher_mieterbundDer Deutsche Mieterbund hat die wichtigsten wohnungspolitischen Probleme in elf Fragen zusammen gefasst und die im Bundestag vertretenden Parteien um Stellungnahme gebeten. Die Fragen und die Antworten finden Sie unter: http://www.mieterbund.de/bundestagswahl.html

 

 

Aber was sagen die Mieterinnen und Mieter zur Situation auf dem Wohnungsmarkt? Wie sehen sie die Zukunft der Wohnungs- und Mietenpolitik? Der Deutsche Mieterbund lädt deshalb ein zur Twitter-Diskussion. Ab dem 21. August 2013 twittert der @dmbmieterbund mit dem Hashtag #dmbzurwahl2013 jeweils montags, mittwochs und freitags eine Frage. Alle Wählerinnen und Wähler haben so Gelegenheit, zu den wohnungspolitischen Themen Stellung zu nehmen.

Die Tweets werden auf der Internetseite www.mieterbund.de unter der Rubrik: “Twitter – best off” wöchentlich veröffentlicht und auch an die Parteien weiter geleitet.

GSW Gebäude freie Arbeit

Was wird werden, GSW?

GSW Gebäude freie ArbeitWo steuert sie hin, die GSW?

Neue Unruhe ist da. Nach dem Verkauf der einst Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft und nach dem Börsengang, kommt nun das Übernahmeangebot der Deutschen Wohnen.

Die ebenfalls an der Börse notierte Deutsche Wohnen (in Berlin z.B. durch die Hufeisensiedlung bekannt) will die GSW kaufen. 1,7 Milliarden Euro ist ihr das wert. DWlogoNun sind die Sorgen groß, waren die Konsequenzen solcher Paketverkäufe doch stets spürbar – um nicht zu sagen schmerzhaft. Lukas Siebenkotten Direktor des Deutschen Mieterbundes fasste die Befürchtungen zusammen. „Wir müssen damit rechnen, dass Synergieeffekte, die erzielt werden sollen, auch dazu führen, dass Instandhaltung zurückgefahren wird, dass Ansprechpartner weiter wegrücken und das ganze Verfahren auch für die Mieter komplizierter wird.“ Auch bei den Mieten erwartet der Mieterbund: wei­ter­le­sen →

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Bezirksamt Pankow, Mieterberatung und GESOBAU für mehr Mieterschutz

Vertrag zu sozialverträglicher Modernisierung abgeschlossen

logo_pankowEinen Öffentlich-rechtlichen Vertrag zum sozialverträglichen Ablauf der geplanten Modernisierung des Wohnhauses Pestalozzistr. 4 haben heute das Bezirksamt Pankow, die Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH und die GESOBAU AG geschlossen.

Nachdem Sanierung und Modernisierung des Objektes im April von der GESOBAU zunächst gestoppt worden waren, soll nun als Pilotprojekt eine unabhängige externe Mieterberatung eingesetzt werden, die mit den Mietern die Details der Modernisierung in ihren Wohnungen und die Miete danach bespricht sowie soziale Härtefälle prüft. Ziel ist der Abschluss von individuellen Modernisierungsvereinbarungen zwischen Mietern und GESOBAU AG.

Nach diesem Vorbild sollen dann alle weiteren Modernisierungsprojekte der GESOBAU in Pankow neu gestartet und erfolgreich durchgeführt werden. „Ich bin froh, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine Übereinkunft erzielt haben, die für die Betroffenen weitreichende Sozialplanverfahren mit individuellen Lösungen garantiert“, erklärt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne). „Wir ermöglichen über den Vertrag eine faire, unabhängige Beratung und sorgen dafür, dass die soziale und finanzielle Situation der Mieter, der Ausstattungsgrad der Wohnung und der Bedarf an Ersatzwohnraum erfasst und berücksichtigt wird“, so Kirchner weiter. wei­ter­le­sen →

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So macht man Schlagzeilen: Minderheit zufrieden!

logo_die_weltAufs Geld kommt’s an. Wer hätte das gedacht.

Die Welt titelt: „Fast jedem dritten Mieter sind seine Kosten egal“

Für 29 Prozent der Deutschen spielt Geld bei der Wohnungswahl keine Rolle. Unter den Besserverdienern interessiert sich nicht mal jeder Zweite für den Preis, für sie zählt der richtige Stadtteil. So beginnt der Artikel von Marcel Leubecher und bezieht sich auf eine repräsentative Studie von immowelt.de. Die Studie „Wohnen und Leben 2013“ untersuchte worauf bei der Wohnungssuche geachtet wird. Überraschung: Es ist der Preis!

logo_immowelt71 Prozent – also die anderen zwei Drittel – achten zuerst auf die Miete. Das wichtigste Kriterium ist und bleibt also die Miethöhe. Denn die müssen die Mieter_innen schließlich jeden Monat zahlen und entsprechend wichtig ist es. Die Studie zeigt aber auch, dass es nicht wenige sind für die Geld keine Rolle spielt „Lieber Szeneviertel als günstig – für Besserverdiener spielt Geld keine Rolle“ auf 29% trifft das zu, so das Ergebnis der Studie.

Das ist das Problem. Es konkurrieren die, die eine Wohnung in der Stadt brauchen, um zur Arbeit oder zur Uni zu kommen, die in der Nähe einer Schule oder Kita wohnen müssen,… Mit denen, die praktisch jeden Preis bezahlen können und auch wollen. Mit dem Effekt, dass die Entsiedlung in der Fläche und der Wohnungsmangel in den Städten immer weiter fortschreitet. Kollaps vorprogrammiert… wei­ter­le­sen →

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PHOENIX sucht die Top-5-Themen zur Wahl, Wie tickt Deutschland?

phoenix-Wie-tickt-DeutschlandBeteiligung ist gefragt unter der Überschrift „Wie tickt Deutschland?“ fragt PHOENIX die Bevölkerung nach ihren Themen zur Bundestagswahl. Was beschäftigt die Menschen? Was sind die drängendsten Probleme?

25 Themen stehen zur Auswahl, ganz oben in der PHOENIX-Liste stehen (aktuell) neben Finanzkrise, Mindestlohn, Energiewende und Bürgerbeteiligung die Mieten.

Die hohen Mieten und die Wohnungsnot, dass brennt den Deutschen unter den Nägeln – mit 38% (trauriger) Spitzenreiter dies hatte bereits die repräsentative Umfrage von YouGov ergeben.

PHOENIX wird sein Programm (bspw. die PHOENIX Runde) nach dem Zuschauervotum richten. Abstimmen können alle über die Homepage. Da fehlt was? Kein Problem, hier können Themen(vorschläge) nachgereicht werden.