Monthly Archives: Oktober 2013

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Opposition: Rot-Schwarzes Gesetz zum Schutz von Wohnraum nicht mehr als fauler Kompromiss

buchBerlin, 29.10.2013. Anlässlich der finalen Abstimmung über ein Gesetz zum Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum im morgigen Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr erklären Katrin Schmidberger (mietenpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Katrin Lompscher (wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke) sowie Wolfram Prieß (stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Piratenfraktion):

Der Erlass eines solchen Gesetzes ist zwar längst überfällig und daher grundsätzlich zu begrüßen. Doch während Senator Müller bei den derzeitigen Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene eine konsequente Wohnungspolitik von Schwarz-Rot einfordert, lässt die rot-schwarze Koalition in Berlin konsequentes Handeln vermissen. Der Entwurf des Senats für ein Gesetz zum Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum durch Leerstand, Abriss oder Ferienwohnungen ist nicht mehr als ein fauler Kompromiss zwischen SPD und CDU. wei­ter­le­sen →

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29.10.13 Workshop: Investoren, Projektentwickler, Initiativen – Wer investiert in die Stadt?

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 29. Oktober – 18:30 – 21:00 Uhr

Ort: Forum Factory, Besselstraße 13, 10969 Berlin ‎(Kreuzberg), 1. OG, Raum 162

Investoren, Projektentwickler, Initiativen – Wer investiert in die Stadt?

Dritter von vier Fachworkshops zur Vorbereitung der dreitägigen Kerncharrette im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Berlin ist eine Hochburg alternativer, selbstorganisierter und kreativer Bauprojekte. Doch nicht nur Bauherren investieren in die Stadt. Viele Initiativen für eine alternative Stadtentwicklung investieren Kraft und Zeit. Sie gestalten direkt oder indirekt die Bedingungen für finanzielle Investitionen. Dabei ist manchmal der Übergang von Initiativen und Projektentwicklung fließend. Oft wird einem bestimmten Typ von Investitionen der Weg versperrt und damit indirekt für andere bereitet. Aus manchen ideellen Initiativen werden professionelle Projektentwicklungen.

Die Veranstaltung fragt nach Typologien und Trends von „Stadtinvestoren“ und deren Interesse und Kapazität ungewöhnliche Areale in dialogischen Prozessen zu entwickeln oder ideell anzueignen. Sie fokussiert dabei beispielhaft auf die Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald.

Gewünschter Output des Workshops ist es, verschiedene Typen von Investitionen identifizieren die zur Entwicklung der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald geeignet sind. Die Ergebnisse werden als Impuls für eine dreitägige Kerncharrette genutzt bei der, in einem kollektiven Prozess mit Nachbarn, Fachleuten und Politik, ein Entwicklungskonzept für den Güterbahnhof Grunewald entworfen werden soll.

Ablauf des Workshops: wei­ter­le­sen →

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Bundesbank warnt vor Preissteigerungen

Wohnimmobilien in deutschen Städten haben sich seit dem Jahr 2010 so stark verteuert, dass sie möglicherweise überbewertet sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht. Substanzielle Übertreibungen am Wohnimmobilienmarkt als Ganzem seien nicht zu erkennen. Gerade in Ballungsräumen sei es jedoch zu Preissteigerungen gekommen, die sich “fundamental nur noch schwer rechtfertigen lassen”, so die Bundesbank. (weiterlesen →)
DWO-Wohnungspreise

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Bundestag Blick in den Plenarsaal

Mietpreisbremse: Mach’s gut und Danke für den Fisch

Und so verabschiedet sich die SPD leise von der Mietpreisbremse. Mit großem Tamtam hatte die SPD sich dem Mietenpolitischen Zug angeschlossen. Dem längst gesetzten Thema der Bundestagswahl wollte man nicht (weiter) hinterher hängen und so wurde schnell das Posi­ti­ons­pa­pier „Bezahl­ba­res Woh­nen in der Sozia­len Stadt“ aus dem Hut gezaubert.

Lieber gut kopiert als schlecht erfunden, oder so ähnlich wird man wohl gedacht haben als dieses “Papier” geschrieben wurde. Aber nun kommt’s drauf an, die Koalitionsverhandlungen stehen vor der Tür. Ihre Prioritäten hat die SPD mit ihrem kleinen Parteitag (Parteikonvent) beschlossen.

Und das Ergebnis? wei­ter­le­sen →

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24.10.13 Workshop: Wohnen und arbeiten mit der Verkehrsinfrastruktur

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 24. Oktober – 18:30 – 21:00 Uhr

Ort: Sportverein VfK1901 e.V., Maikäferpfad 36, 14055 Berlin

Wohnen und arbeiten mit der Verkehrsinfrastruktur – was geht, was nicht?

Zweiter von vier Fachworkshops zur Vorbereitung der dreitägigen Kerncharrette im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

In Städten mit Wohnungsknappheit liegt es nahe, auch an komplizierten Orten Wohngebäude zu errichten. Unter Ausschöpfung bautechnischer Möglichkeiten ist es heute möglich auch an stark befahrenen Straßen oder Zugtrassen zu Wohnen. Doch wo sind die humanen, technischen und ökonomischen Grenzen? Gemeinsam mit Prof. Hinrich Baller (Architekt) werden die Teilnehmenden des Workshops die Möglichkeiten und Grenzen verkehrsnahen Wohnens erörtern.

Ergänzend wird gemeinsam mit Uwe Luipold (Geschäftsführer regioconsult) diskutiert welche Gewerbeformen verkehrlichen Belastungen ehr standhalten als andere. Im Angesicht der zunehmenden Verdrängung von produzierendem Gewerbe und Kleingewerbe aus der Innenstadt könnten zentrumsnahe und verkehrsgünstig gelegene Ausgleichsflächen nachgefragt werden.

Ziel des Workshops ist, es die Potentiale von Wohn- und Gewerbenutzungen der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald herauszuarbeiten. Die Ergebnisse werden als Impuls für eine dreitägige Kerncharrette vom 29.11.-1.12. genutzt, bei der in einem kollektiven Prozess mit Nachbarn und Interessierten aus ganz Berlin, potentiellen Nutzern, Experten und Politik ein Entwicklungskonzept für den Güterbahnhof Grunewald entworfen werden soll.

Ablauf des Workshops: wei­ter­le­sen →

AStA und Mieterverein Dortmund stellen neuen Mietrechtsreader vor

Mietrechtsreader vom AStA und Mieterverein

AStA und Mieterverein Dortmund stellen neuen Mietrechtsreader vorDie dritte überarbeitete Auflage des Mietrechtsreaders für Studierende wurde Mitte September 2013 veröffentlicht. Die 60-Seitige Mieterfiebel soll Studentinnen und Studenten helfen, sich auf dem (Dortmunder) Wohnungsmarkt zurechtzufinden und sich den ergebenden mietrechtlichen Problemen und Fehler zu vermeiden.

„Nach unserer Erfahrung kennen die meisten Studierenden Ihre Rechte als Mieterinnen und Mieter nicht. Für viele Erstsemester ist es häufig die erste eigene Wohnung die gesucht und angemietet wird. Der Informations- und Beratungsbedarf ist groß. Die Wohnwünsche von Studierenden sind dabei sehr unterschiedlich und reichen vom Einzelappartement bis zur Wohngemeinschaft.“ sagt Jascha Stümmler, Sozialreferent des AStA der TU Dortmund.

„Mit dem Mietrechtsreader bieten wir Studierenden in Dortmund Orientierung in dem komplexen Feld des Mietrechts. Der Reader enthält Informationen zu den wichtigsten Themen, wie der Suche, Anmietung, Kündigung und Rückgabe einer Wohnung oder Ansprüchen auf Wohngeld, ALG II und Rechte bei Wohngemeinschaften“, so Rechtsanwalt Martin Grebe, Leiter des Bereiches Miet- und Wohnungsrecht beim Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.

Download (PDF, 2.28MB)

Herausgeber sind der AStA der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Mieterverein Dortmund. Alle Änderungen des Mietrechts, die zum 01. Mai 2013 in Kraft getreten sind, wurden berücksichtigt.