Monthly Archives: November 2013

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CHARRETTE – Planungswerkstatt (29.11. – 1.12.)

logo_hbs_bildungswerkEinladung des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 29.11. – 1.12. (Programm s.u.)

Ort: BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg (3. OG), Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Anmeldung erbeten unter: stadtpolitik@bildungswerk-boell.de
Teilnahme AUCH nur an einzelnen Tagen oder Abschnitten der Veranstaltung möglich!
Die Teilnahme ist Kostenfrei / Kostenbeteiligung bei Mittagsbuffets / Kostenfreie Kinderbereuung möglich

KernCHARRETTE – Planungswerkstatt
zur Entwicklung des Güterbahnhof Grunewald

Seien Sie dabei: konzipieren Sie gemeinsam mit anderen wie ein Stück Berlin aussehen soll

Planungswerkstatt im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Nach vier vorbereitenden Fachworkshops ist es so weit: drei Tage lang werden BürgerInnen, ExpertInnen, potentielle Nutzer, Verwaltung und Politik und viele andere Interessierte gemeinsam ein Standortkonzept für den ehemaligen Güterbahnhof Grundwald erarbeiten. Die Ergebnisse werden kurzfristig von einem Planungsbüro zusammengefasst und am 10.12.2013 präsentiert.

Die dreitägige Planungswerkstatt ist ein Arbeitsprozess mit offenem Ausgang, mit gleichberechtigten Teilnehmern. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, welches Grundlage für eine Beschlussfassung der BVV von Charlottenburg-Wilmersdorf sein soll, um städtebauliche Planungsziele festzusetzen.

Kurt Krieger, der Eigentümer des Areals, hat das ehemalige Bahngelände gekauft und wollte zunächst zwei Möbelmärkte errichten. Aufgrund mangelnder Zustimmung auf allen Ebenen (Senat, Bezirk, Nachbarschaft) zog Krieger dieses Vorhaben zurück.

Damit der Bezirk eine klare und auch vor überraschenden Bauanfragen schützende städtebauliche Haltung zu dem Areal gewinnt, hat die Bürgerinitiative „Zwischen den Gleisen“ dem AK Stadtentwicklung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung vorgeschlagen einen innovativen Beteiligungsprozess durchzuführen. Ziel des AK Stadtentwicklung ist es, im Sinne politischer Bildung, partizipative Planungsmethoden lebendig zu vermitteln und Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren.

Ablauf der KernCHARRETTE – Planungswerkstatt wei­ter­le­sen →

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Angebotsmieten übertreffen Berliner Mietspiegel um 100%

bild_mietenDie Kluft wird immer größer, die Angebotsmieten (Mieten zu denen aktuell Wohnungen angeboten werden) galoppieren den ortsüblichen Vergleichsmieten (Mietspiegel) davon.

Das geht aus einer Studie des BBSR hervor. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung untersuchte wie stark die Angebotsmieten von den ortsüblichen Vergleichsmieten abweichen.

Download (PDF, 698KB)

Andreas Otto

Mietpreisbremse nötig, Neubau allein genügt nicht

Andreas Otto

Andreas Otto

Laut Pressemeldungen will Bauminister Ramsauer auf die sogenannte Mietpreisbremse verzichten und allein auf Wohnungsneubau setzen. Diese Politik greift zu kurz.

Das Mietrecht muss gerade für den Bestand so verbessert werden, dass Menschen mit wenig Einkommen weiter in den Großstädten ihre Miete bezahlen können. Wo Wohnungen modernisiert werden, müssen sich die Mieterinnen an den Kosten beteiligen. Weil die Mieten nach Modernisierung oft stark ansteigen, müssen als Kompensation unbedingt die anderen Mieterhöhungen gebremst werden. Jene, für die es keine materiellen Gegenleistungen gibt.

Beim Abschluss von Mietverträgen muss der Mietspiegel Orientierung sein. Und die dreijährlich möglichen Erhöhungen innnerhalb laufender Verträge müssen abgesenkt werden. Maximal 15% in vier Jahren wäre eine deutliche Verbesserung.

Wenn Herr Ramsauer daneben die Neubauförderung des Bundes verbessern will, ist das völlig in Ordnung.

Aber wenn er Familien mit geringen Einkommen schützen will, dann muss das Mietrecht dringend novelliert werden.

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4.11. Freiraum(nutzung) und Klimaschutz – welches Grün braucht die Stadt?

logo_hbs_bildungswerkEinladung (PDF) des Arbeitskreis nachhaltige Stadtentwicklung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am: 4. November – 18:30 – 21:00 Uhr

Ort: Sportverein VfK1901 e.V., Maikäferpfad 36, 14055 Berlin

Freiraum(nutzung) und Klimaschutz – welches Grün braucht die Stadt?

Vierter von vier Fachworkshops zur Vorbereitung der dreitägigen Kerncharrette im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Klima- und sozialgerechte Grün- und Freiräume sind wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadtentwicklung. Vor dem Hintergrund der Berliner Wohnungsknappheit und daraus resultierender Bauabsichten des Senats und der Wohnungswirtschaft stellt sich die Frage, in wie weit größere Brachen großzügige als Grün- und Freiräume qualifiziert werden sollten.

Welche Argumente für den Erhalt von Freiräumen gibt es? Welche ökologischen, klimatischen und sozialen Funktionen erfüllen Sie? Welche Rolle kann Freiraumnutzung im Rahmen von Transformationsprozessen von Brachflächen spielen?

Gemeinsam mit Dr. Eberhard Reimer (Institut für Meteorologie, FU Berlin) und Prof. Udine Giseke (Fachgebietsleitung Landschaftsarchitektur/Freiraumplanung, TU Berlin) erarbeiten die TeilnehmerInnen des Workshops Ansätze einer Freiraumstrategie für das 14 Hektar große Areal des ehemaligen Güterbahnhof Grunewald.

Die Ergebnisse werden als Impulse für eine dreitägige Kerncharrette vom 29.11.-1.12. genutzt bei der, in einem kollektiven Prozess mit Nachbarn und Interessierten aus ganz Berlin, potentiellen Nutzern, Experten und Politik, ein Entwicklungskonzept für den Güterbahnhof Grunewald entworfen wird.

Ablauf des Workshops: wei­ter­le­sen →