Monthly Archives: Januar 2014

WMR_2014_DE_Titel

Berliner Mieten steigen um 7%, Kaufpreise um 9%

WMR_2014_DE_TitelWohnmarktReport Berlin 2014
Die GSW und CBRE haben ihren jährlichen WohnmarktReport für Berlin veröffentlicht.

Vorab ein paar Zahlen die der Bericht für die Berlinerinnen und Berliner ausweißt:

  • Mieten steigen erneut (Angebotsmieten im Mittel 8,02 €/m²)
  • Kaufpreise steigen erneut (Eigentumswohnungen durchschnittlich 2.474 €/m² angeboten +9,6%; Mehrfamilienhäuser für 1.472 €/m² +9,1%)
  • Berliner Bevölkerung wächst (ca. 50.000 Bewohner / über 20.000 neue Haushalte)

Mehr im gibt es im Report:

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THF.04

Ein dritter Weg fürs Tempelhofer Feld

Zum erfolgreichen Volksbegehren „100% Tempelhofer Feld“ erklären die beiden Berliner Grünen-Vorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener:

„Das Ergebnis der Unterschriftensammlung zeigt, dass viele Berliner die überdimensionierten THF.04Bebauungspläne des Senats ablehnen. Auch der Vorwurf der Unterschriftsfälschung ist wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen. Der Senat sollte sich davor hüten, beim Abstimmungsdatum ein weiteres Mal zu tricksen: Wenn er den Termin nicht auf die Europawahl legt, haben SPD und CDU den letzten Rest an Glaubwürdigkeit bei der direkten Demokratie verspielt.

Der Erfolg des Volksbegehrens ist eine Chance, dass beide Seiten von ihren Maximalpositionen abrücken. Zwischen den überdimensionierten Bauplänen von Senator Müller und der Nulllösung der Initiative gibt es einen dritten Weg. Es ist möglich, mehr als zwei Drittel des Feldes als Freifläche zu sichern und trotzdem bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache Mieter zu schaffen. Eine solche Lösung werden wir in den nächsten Wochen vorlegen. Dafür braucht es jetzt ein Planungsmoratorium und den Konsens, die Berliner an der Gestaltung des Areals zu beteiligen. Deshalb sagen wir zweimal Nein: Nein zur Null-Lösung der Initiative – Nein zu Müllers Masterplänen.“

Kuehn_Chris

Mieter brauchen schnelle Hilfe

Kuehn_ChrisZu den Daten des Statistischen Bundesamtes über die Mietpreisentwicklung erklärt Christian Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutlich, dass wir die Mietpreisbremse schnell und ohne Hürden brauchen. Im Kern ist sie ein Schutzschirm, der nur seine Wirkung entfaltet, wenn er schnell aufgespannt wird. Da sie auf Gebiete mit Wohnraummangel begrenzt ist, kann sie gerade in den Hot-Spots helfen, zu hohe Neuvertragsmieten zu verhindern und Überbewertungen auf den betroffenen Wohnungsmärkten abzuschwächen. Die SPD steht bei der Mietpreisbremse im Wort, wir erwarten deshalb, dass die Mietpreisbreme noch vor dem Sommer 2014 eingeführt wird.  Wir unterstützen sie hierbei, wenn keine unnötigen Hürden für die betroffenen Städte eingebaut werden.

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Andreas Otto

Asbest – Senat muss endlich aufklären

Andreas Otto, Sprecher für Bauen und Wohnen, sagt zu Medienberichten über Asbest im Märkischen Viertel:

Auch 20 Jahre nach dem Verbot der Verwendung von Asbest hat der Senat keine Strategie für eine geordnete Sanierung und eine umfassende Bürgerinformation. Die Berichte über die Sanierungen im Märkischen Viertel, wo teilweise Asbestfasern in den Wohnungen verblieben sind, machen das erneut deutlich.

Der Senat muss sich dem Thema dringend stellen und endlich aufklären. Wir fordern eine umfassende Bestandsaufnahme bei allen Wohnungsunternehmen, einen Sanierungsfahrplan zur Beseitigung der Asbestbauteile aus Berliner Wohngebäuden und vor allem eine Kennzeichnung der belasteten Gebäude. Damit Informationen nicht verloren gehen ist ein Verzeichnis der belasteten und sanierten Gebäude und Wohnungen unerlässlich.

Im Falle des Märkischen Viertels erwarten wir einen umfassenden Bericht von Senator Müller an das Abgeordnetenhaus. Aus diesem muss hervorgehen, welche Häuser belastet sind, welche asbesthaltigen Bauteile verwendet wurden und wie der verbindliche Fahrplan für das weitere Vorgehen des Senats aussieht.

Am Beispiel des Märkischen Viertels wird deutlich, wie schwierig die Situation schon bei großen landeseigenen Wohnungsunternehmen ist. Völlig blank ist der Senat bisher bei allen privaten Wohnungsbeständen. Darum kümmert er sich gar nicht. Auch das muss Senator Müller endlich anpacken.

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Wahnsinn Wohnungsmarkt

In den Städten gibt es immer weniger günstige Wohnungen, im ländlichen Raum dagegen steht Wohnraum leer. Finanzinvestoren beschleunigen diese Entwicklungen.

Der deutsche Wohnungsmarkt driftet auseinander. In den attraktiven Großstädten und ihren Speckgürteln nimmt die Einwohnerzahl ständig zu. Kleine Städte schrumpfen, die ländlichen Gemeinden erst recht. Ökonomen sprechen bereits vom langsamen Verfall vieler Regionen in Ost und West. Autorin Andrea Hauner hat mit Mietern, Anwälten und Bürgermeistern über die Entwicklungen gesprochen und sich in schimmeligen Wohunungen und leerstehenden Häusern umgesehen.

ndr 45 Min – Wahnsinn Wohnungsmarkt

vom 20.01.2014

GRÜNE Stadt der Zukunft

Banner Veranstaltung GRÜNE NRW LT

Stadtentwicklungspolitischer Kongress von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Landtag NRW

Über zwei Drittel der Menschen weltweit werden 2050 in Städten leben. Drei von vier sind es heute schon heute in Deutschland. Grün, nachhaltig, gerecht und gemeinsam zum Wohle aller gestaltet – das ist unsere Vision einer lebenswerten und GRÜNEN Stadt der Zukunft.
Grüne Stadtpolitik heißt: schonend mit den Ressourcen umgehen und Energie sparen, die Innenstädte beleben und Wohnen bezahlbar halten, gute öffentliche Institutionen und grüne Räume für alle schaffen, Flächen schützen und nachhaltige Mobilität gestalten – das begreifen wir als politische Kernaufgaben. Wir wollen die Kommunen darin stärken, diese Herausforderungen gut geplant und mit einer schlüssigen Strategie anzugehen. Dabei setzen wir auf Bürgerbeteiligung und auf transparente Planungen von Anfang an.
Diese und andere Anforderungen wollen wir gemeinsam mit Ihnen/euch in im Rahmen dieser Tagung diskutieren und so eine Perspektive für einer lebenswerte und GRÜNE Städte der Zukunft entwerfen.

Freitag, 14.03.2014
Landtag NRW
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Einladung als PDF

Anmeldung: An Mathias Wittmann per Mail. Bei Anreise mit dem PKW bitte für die Einfahrt in die Landtagsgarage ein Kennzeichen angeben. Für den Einlass in den Landtag bitte einen Ausweis und diese Einladung mitbringen. Bitte aus den beiden Blöcken je einen Workshop angeben, der besucht werden möchte. Wir bitten um Mitteilung, ob GebärdensprachdolmetscherInnen benötigt werden.

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