Presseschau zum schwarz-gelben (Ver)Mietrecht

presse2Bundesregierung beschließt Mietrechtsreform – Mehr Rechte für Vermieter bei Sanierung titelt ganz offen der Immobilien Newsticker. Bei T-Online heißt es einen tick (aber nicht viel) diplomatischer Mietrecht: Regierung will Rechte von Vermietern stärken. Der Berliner Tagesspiegel spricht Klartext Regierung schwächt den Mieter (vermutlich auch die Mieterinnen). Die Presse ist sich einig Für Mieter wird es teuer so schreibt die Berliner Zeitung. Aber nicht alle müssen leiden, Konjunkturförderung auf Kosten der Mieter nennt es die Süddeutsche Zeitung. Dumm nur das Mieter die deutlich größere Gruppe ist, die nun in den sauren Apfel beißen muss. Die traurige Ironie in der Überschrift der Welt Kabinett beschließt Mietrechtsreform und Patientenschutz trifft es, denn Mieterschutz sieht schwarz-gelb lieber in den Geschichtsbüchern. Mietervereine in ganz Deutschland lehnen die Änderungen ab, der Deutsche Mieterbund nennt es Überflüssig wie ein Kropf.

2 replies on “Presseschau zum schwarz-gelben (Ver)Mietrecht”

  1. Nicolas sagt:

    Barbara B sagt:Wenn er eine Re4umungsschutzklage eingereicht hat, kann es noch sehr lange duraen.Der krasseste Fall, der mir begegnet ist, dauerte fast 4 Jahre. Die kannten sich vor allem sehr gut in ihren Rechten aus.Alle anderen Mieter sind ausgezogen. Als sie dann nur noch allein im Haus wohnten, haben sie alles demoliert das ganze Haus. Es war einfach unbeschreiblich.Erst als sie auch noch die ganzen Elektroze4hler samt Ze4hlertafeln aus der Wand gerissen haben, haben wir alles offiziell abstellen lassen dfcrfen, Strom und Gas, damit nicht auch noch das Haus in die Luft fliegt. Danach sind sie freiwillig ausgezogen. Mit der zwangsweisen Re4umung he4tte es sicher sonst noch sehr viel le4nger gedauert.Wenn ihr bedroht werdet und ste4ndig die Polizei da ist, sollte der Anwalt des Vermieters vielleicht mal einen Dringlichkeitsantrag beim zuste4ndigen Gericht stellen.Dem Anwalt dfcrfte es sehr helfen, wenn ihr als Mieter entsprechende Forderungen stellt.B.B.Immobilienverwalterin

  2. Tomi sagt:

    Eine Frechheit. Anstatt die Rechte der Mieter zu stärken(was nötig wäre), werden die der Vermieter gestärkt.
    Im Gegensatz dazu wird bei der Privatisierung von kommunalen Wohnungsbeständen eine sogenannte Sozialcharta in den Kaufvertrag integriert. Diese spricht den Mietern mehr Rechte zu als bisher, erweitert somit also den Mieterschutz.
    Dem Mieter werden damit mehr Rechte zugesprochen, als gesetzlich vorgeschrieben sind.
    Inwieweit das schon umgesetzt wird weiss ich nicht, es wäre aber interessant das mal zu erfahren.

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