Presseschau: Steht Deutschland vor der Immobilienblase?

presse2Ist die Preisentwicklung am Immobilienmarkt noch gesund?

Diese Frage stellt sich auch die Deutsche Bundesbank und geht darauf in ihrem Finanzstabilitätsbericht 2012 ein. Bundesbank Vorstand Andreas Dombret warnte: „Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass es gerade in einem Umfeld niedriger Zinsen und hoher Liquidität zu Übertreibungen an den Immobilienmärkten kommen kann. Dies kann auch in deutschen Ballungszentren zum Tragen kommen und die Finanzstabilität hierzulande erheblich gefährden.“ so meldet ntv. Die Financial Times Deutschland nennt es „Hitzige Diskussion über Immobilienblase“ und greift das das Auseinanderdriften von Kaufpreisen und Mieten auf. Focus Online beschreibt das Risiko „vor allem in den Großstädten sei die Gefahr groß, insbesondere Berlin“ und die FAZ lobt die Kritik der Bundesbanker als „Das ist früh – aber nicht zu früh.“ „Betongold gilt vielen als sicherer Hafen in der Euro-Schuldenkrise. Doch das muss nicht so bleiben“ schreibt mahnend die Süddeutsche Zeitung.

Stern.de „warnt (lieber) vor regionalen Übertreibungen“ und die Frankfurter Neue Presse warnt „hohe Risiken für Deutschlands Banken – unter anderem am Immobilienmarkt“ in ihrem Kommentar heißt es dann aber „Keine Blase“. Das Handelsblatt fragt ganz pragmatisch „Was tun gegen die Immobilienblase?“ bleibt aber leider die Antwort schuldig.