Howoge erschreckt Bucher MieterInnen

buchDie Wohnungsbaugesellschaft Howoge hat unverhofft und wohl auch nicht eben erwünschte Medienaufmerksamkeit erfahren. Die Howoge hatte über 3.000 Wohnungen von der Gesobau gekauft. Mit ihrer Ankündigung, die gekauften Wohnungen zu sanieren und diese in einen zeitgemäßgen Zustand zu versetzen, hatte die Howoge kaum Aufsehen erregt. Als jedoch die Ankündigung von Mietsteigerungen von bis zu 100 % bekannt wurden, änderte sich dies, hier eine kleine Auswahl:

MoPo,23.1.2010: “Mieten steigen um bis zu 100 %” * ND, 26.1.2010: “Schock für Bewohner in Buch” * TAZ, 25.1.2010: “Die Mieterpartei SPD tut sich schwer”

One reply

  1. Die HOWOGE war auch Thema der mündlichen Fragestunde heute im Parlament. Senatorin Junge-Reyer erklärte, welche Fehler die HOWOGE gemacht habe, etwa undifferenzierte Modernisierungsankündigungen zu verschicken.
    Zwei Sätze später spreach sie davon, daß der Senat sehr wohl die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften steuere und alle Vorgänge von Bedeutung in den Gremien vorab besprochen würden. Ein schöner Widerspruch.

    Auf meine Frage, welchen Kaufpreis die landeseigene HOWOGE an die landeseigene GESOBAU für die 3.000 Bucher Wohnungen entrichtet habe, gab sie Unwissen vor. Ich kann nur spekulieren, daß der Preis zu hoch war und die HOWOGE das Geld jetzt über die Modernisierung wieder reinholen muss.

    MfG

Comments are closed.