“Netto, kalt” – Teil 2: Wird Wohnen bald unbezahlbar?

von Klara Bitzer am 26.02.2013 um 19:25 Uhr

Die Preise für Mietwohnungen sind in den vergangenen Jahren in vielen deutschen Großstädten stark angestiegen. In Teil 2 unserer Serie stellen wir die Frage: Wie kommt es zu den Steigerungen und wie geht es weiter?

Rund 40 Prozent des Einkommens geben Deutsche durchschnittlich für ihre Miete aus. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstitut TNS Infratest ergeben. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Großstädten ist besonders angespannt. Bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen wird immer knapper.

München und Frankfurt führen die Liste der teuersten Großstädte in Deutschland an. In acht Jahren sind die Mieten in beiden Städten um 28 Prozent gestiegen. Nicht nur Mieterinitiativen fordern seit längerem eine gesetzliche Begrenzung des Mietpreises. Auch die SPD widmet sich dem Thema in ihrem Wahlkampf.

In Teil 2 unserer Serie „Netto, kalt“ über Wohnen in deutschen Großstädten haben wir mit Ulrich Ropertz über den drastischen Anstieg der Mietpreise gesprochen. Er ist Geschäftsführer des deutschen Mieterbundes.

Quelle: http://detektor.fm

One reply

  1. Tarek sagt:

    Ich hab nur letztens einen Bericht über die Wohnungssuche in Hamburg gesehen und war schon schockiert. Teilweise mehrer Hundert Bewerber auf eine Wohnung, dazu kam, dass die Wohnung sehr stark heruntergekommen war und der Preis weder der Lage, noch des Zustandes gerechtfertigt war. Trotzdem standen die Leute bis zu einer Stunde Schlange und da beweist, wie verzweifelt die Situation in Großstädten ist. Ansprüche darf man als Mieter keine mehr besitzen und von Rechten kann hier auch nicht Rede sein, wenn man jede Konfrontation mit dem Vermieter vermeiden muss, damit der Mietvertrag ja länger befristet wird.

    Die Lächerlichkeit der Wohnungssuche in Hamburg

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