Was soll die Absenkung & Beschränkung der Modernisierungsumlage und was bringt das?

Wie_ist_das-eigentlich_mit..…der Modernisierungsumlage und was soll werden?

Das Grüne Modell für die Reformierung der Modernisierungsumlage hat zwei wesentliche Kernpunkte. Die Umlage wird in ihrer Höhe von derzeit 11% auf 9% reduziert. Der größere Effekt entsteht aber durch die Einschränkung der umlagefähigen Kosten.

Zukünftig werden nicht mehr alle wohnwertverbessernden Maßnahmen auf die Mieter_innen umlegbar sein, sondern nur noch solche die eine energetische Wirkung haben, oder der Barrierefreiheit dienen.

Das Beispiel soll es zeigen, einmal nach der aktuellen gesetzlichen Regelung (§ 559 BGB) und so wie die Grünen es nach der Wahl ändern wollen. Natürlich sind die Maßnahmen und Kosten von Haus zu Haus (und Regional) verschieden und hier bewusst vereinfacht dargestellt.

Die Mieterhöhung fällt also um 88 % geringer aus! Durch die sinkenden Heizkosten fällt die monatliche Belastung sogar noch geringer aus. Je nach der Ausgangssituation und was an dem Haus gemacht wird.

Durch das Grüne Modell sollen die Investitionen auf das was wirklich wichtig ist – und wovon die Mieter_innen auch etwas haben – gelenkt werden, und es soll bezahlbar sein. Darüber hinausgehende Maßnahmen (wie z.B. der Anbau von Balkonen) sollen nur noch im gegenseitigen Einvernehmen möglich sein. Also nicht nachdem jetzigen „zahl-oder-zieh-aus-Prinzip“, was für viele letztlich „friss-oder-stirb“ heißt.

Durch die Aufstockung der Fördermittel, wie den KfW-Programmen, sollen die Kosten weiter abgesenkt werden. Bezahlbar sollen die Maßnahmen schließlich für alle sein, das gilt auch für die Vermieter_innen. Um Mieter_innen mit schmalem Geldbeutel zu entlasten, wird es ein Klimawohngeld und für Transferleistungsbezieher einen Klimabonus geben.