So macht man Schlagzeilen: Minderheit zufrieden!

logo_die_weltAufs Geld kommt’s an. Wer hätte das gedacht.

Die Welt titelt: „Fast jedem dritten Mieter sind seine Kosten egal“

Für 29 Prozent der Deutschen spielt Geld bei der Wohnungswahl keine Rolle. Unter den Besserverdienern interessiert sich nicht mal jeder Zweite für den Preis, für sie zählt der richtige Stadtteil. So beginnt der Artikel von Marcel Leubecher und bezieht sich auf eine repräsentative Studie von immowelt.de. Die Studie „Wohnen und Leben 2013“ untersuchte worauf bei der Wohnungssuche geachtet wird. Überraschung: Es ist der Preis!

logo_immowelt71 Prozent – also die anderen zwei Drittel – achten zuerst auf die Miete. Das wichtigste Kriterium ist und bleibt also die Miethöhe. Denn die müssen die Mieter_innen schließlich jeden Monat zahlen und entsprechend wichtig ist es. Die Studie zeigt aber auch, dass es nicht wenige sind für die Geld keine Rolle spielt „Lieber Szeneviertel als günstig – für Besserverdiener spielt Geld keine Rolle“ auf 29% trifft das zu, so das Ergebnis der Studie.

Das ist das Problem. Es konkurrieren die, die eine Wohnung in der Stadt brauchen, um zur Arbeit oder zur Uni zu kommen, die in der Nähe einer Schule oder Kita wohnen müssen,… Mit denen, die praktisch jeden Preis bezahlen können und auch wollen. Mit dem Effekt, dass die Entsiedlung in der Fläche und der Wohnungsmangel in den Städten immer weiter fortschreitet. Kollaps vorprogrammiert…

Das zeigt wieder einmal, der Staat ist gefragt. Die Weichen müssen gestellt werden und das Mietrecht muss mit der Zeit wachsen, wohnen müssen letztlich alle.

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zur Pressemitteilung von immowelt.de