Soziale Wertsteigerung der Lebensumgebung bei stabilen Wohnkosten?

Balken-Call-for-Papers03Der Beitrag “Nicht eigentums- und renditeorientierte Wohnformen – ein Weg zur sozialen Wertsteigerung der eigenen Lebensumgebung bei langfristig stabilen Wohnkostenvon Irmina Körholz und Dr. Ferdinand Beetstra beschreibt die Vorteile, aber auch die Beschränkungen von Wohnformen, wenn sie durch die Projektgemeinschaft in eigene Hände genommen wird und nicht renditeorietiert, aber selbstbestimmt konzipiert ist. Der Beitrag stellt dabei klar, dass Wohnprojekte nur bei Nutzung aller beschriebenenen Aspekte die Gesamtheit der ökonomischen Vorteile voll ausschöpfen können – allerdings die Übertragung einzelner Gedanken auch auf “normale” Wohnformen möglich ist.

Für die AutorInnen entscheidend bleibt allerdings die offene Frage, ob mit Hilfe öffentlicher und privater Anstrengungen langfristig ein hoher Anteil der Wohnungsbestände für eine kurzfristige maximale Verwertung am Markt nicht zur Verfügung steht – oder nicht. Damit greift der Beitrag wie auch weitere Beiträge etwa zum Zustand der Genossenschaften oder dem (potentiellen) Wirken von Stiftungen zur Beförderung von Wohnprojekten die Marktregulierung im Wohnbereich als einen gestalterischen Schwerpunkt auf.

Neben ökologischen und ökonomischen Punkten fällt der Text auch mit eher selten formulierten Aspekten auf – etwa z.B. dem “Wohnlernen”. Der ganze Text hier.

Beitrag “Nicht eigentums- und renditeorientierte Wohnformen – ein Weg zur sozialen Wertsteigerung der eigenen Lebensumgebung bei langfristig stabilen Wohnkosten”, Irmina Körholz und Dr. Ferdinand Beetstra * Blogeintrag: “Verfall der Genossenschaften?” * Blogeintrag: “Gegebene Hilfen weitergeben”