27.2. „Ein dritter Weg für Tempelhof: Was ist eine sinnvolle Gestaltung für das Feld?“

THF.04Einladung zum Fachgespräch

„Ein dritter Weg für Tempelhof: Was ist eine sinnvolle Gestaltung für das Feld?“

am Donnerstag, 27.2., Beginn 17:30 Uhr

im Abgeordnetenhaus von Berlin (Raum 311), Niederkirchner Str. 5, 10111 Berlin

Um besser planen zu können, wird um Anmeldung gebeten.

Jetzt ist es amtlich: Mit dem erfolgreichen Volksbegehren ist der Weg für einen Dialog über die Zukunft des Tempelhofer Feldes wieder frei.

Beide Seiten – der Berliner Senat, aber auch die Initiative “100% Tempelhofer Feld” – sollten jetzt von ihren Extrempositionen abweichen. Denn das Tempelhofer Feld bietet einmalige Potentiale für einen Zentralpark Berlins, aber auch für einen neuen Städtebau. Dort können mit einer moderaten Bebauung an den Flanken des Feldes Quartiere entstehen, die zugleich lebendig und vorbildhaft für die Herausforderungen der Zukunft sind. Ein dritter Weg – zwischen dem vollkommenen Verzicht auf eine Veränderung und dem der geplanten Einheitsbebauung des Senats – könnte die breite Akzeptanz in der Stadtgesellschaft finden, die die Nachnutzung des Tempelhofer Felds braucht. Denn dieser einmalige Ort verdient eine einmalige und modellhafte Entwicklung.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlägt vor, mit einem All-Fraktionen-Antrag einen alternativen Gesetzentwurf zur Abstimmung zu stellen. Wir haben alle Fraktionen im Abgeordnetenhaus eingeladen, einen solchen Kompromiss im Sinne der Berlinerinnen und Berliner gemeinsam zu entwickeln und zu gestalten.

Mit unserer Veranstaltung möchten wir daher mit Ihnen diskutieren, wie wir eine Entwicklung des Tempelhofer Feldes erreichen können, die von einer breiten Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner getragen wird. Wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns zu diskutieren!

Als ExpertInnen sind geladen:

Ephraim Gothe, Staatssekretär (SenStadt, angefragt), Sibyll Klotz (Bezirksstadträtin in Tempelhof-Schöneberg, angefragt), Jochen Brückmann (IHK Berlin, Bereichsleiter Infrastruktur und Stadtentwicklung), Tilmann Heuser (Geschäftsführer BUND Berlin), Mario Hilgenfeld (BBU, Bereich Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik), Christine Edmaier (Präsidentin der Architektenkammer Berlin, angefragt), Johanna Schlaak (Think Berlin)

Wir würden uns freuen weitere ExpertInnen ebenso wie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion begrüßen zu dürfen, denn eine gemeinsame Lösung für Tempelhof kann nur gefunden werden, wenn die ganze Stadt darüber diskutiert!

One reply

  1. Max sagt:

    Warum steht das nicht zur Abstimmung?
    Zur Wahl steht nur die Wahl aus Kummer & Elend, also muss ich 2x NEIN wählen und mich “überraschen” lassen was der Senat dann entscheidet – unter direkter Demokratie ver stehe ICH was anderes!

Comments are closed.