Berliner Wohnungsmarkt kaum was für Niedrigverdiener

Die neue Wohnungsbauförderung des Berliner Senats ist nichts für Geringverdiener. So bestätigte der neue Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup, dass der seit langem beschworene Wohnungsneubau (angeblich die Lösung aller Probleme) nicht für Hartz-IV-Empfänger geeignet ist und verweist auf den Wohnungsbestand, dass es dort allerdings auch nicht genügend bezahlbaren Wohnungen gibt (weshalb es eine neue Wohnungsbauförderung gibt), lässt er allerdings unerwähnt.

Die Opposition kritisiert, so sagte Jochen Esser “zuerst müsste man sich um die Ärmsten der Armen kümmern.” Scharfe Kritik übte auch der Berliner Mietervereinschef “Da guckt wenig Zutrauen des Staatssekretärs in sein eigenes Programm durch, weil so ein Programm wird doch gerade gemacht um den Wohnungsmarkt zu entlasten” weiter führte Reiner Wild aus, “da scheint die Erfolglosigkeit vorprogramiert zu sein.”