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Mietenwahnsinn stoppen

Für eine Neuausrichtung des Berliner Wohnungsmarktes und eine starke gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft.

Auf ihrem kleinen Parteitag haben Bündnis 90/Die Grünen Berlin sich zum Volksbegehren “Deutsche Wohnen und Co. enteignen” positioniert. Der Beschluss “Mietenwahnsinn stoppen: Für eine Neuausrichtung des Berliner Wohnungsmarktes und eine starke gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft” wurde von den anwesenden Delegierten einstimmig verabschiedet.

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Wahnsinn Wohnungsmarkt

In den Städten gibt es immer weniger günstige Wohnungen, im ländlichen Raum dagegen steht Wohnraum leer. Finanzinvestoren beschleunigen diese Entwicklungen.

Der deutsche Wohnungsmarkt driftet auseinander. In den attraktiven Großstädten und ihren Speckgürteln nimmt die Einwohnerzahl ständig zu. Kleine Städte schrumpfen, die ländlichen Gemeinden erst recht. Ökonomen sprechen bereits vom langsamen Verfall vieler Regionen in Ost und West. Autorin Andrea Hauner hat mit Mietern, Anwälten und Bürgermeistern über die Entwicklungen gesprochen und sich in schimmeligen Wohunungen und leerstehenden Häusern umgesehen.

ndr 45 Min – Wahnsinn Wohnungsmarkt

vom 20.01.2014

Spekulanten verteiben MieterInnen & tricksen das Recht aus, so war’s 1979 in Zürich…

Wohnungsnot in Zürich (1979)

Das Schweizer Fernsehen berichtet in der Sendung “Blickpunkt” vom 25.5.1979, wie in der Altstadt von Zürich Liegenschaften trotz Wohnerhaltungsgesetz ausgehöhlt und die Altbau-Wohnungen in Luxus-Wohnungen und Zweitwohnungen umgewandelt werden. Die alteingesessenen Mieter, oft Familien, können die hohen Mieten nicht mehr bezahlen und müssen ausziehen.

Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

ZDF.reportage – Wer soll das bezahlen? – Wohnen in München

 

Die “ZDF.reportage” von Rita Stingl beleuchtet die prekäre Lage auf dem Wohnungsmarkt in München und begleitet verzweifelte Wohnungssuchende.

Report Mainz: Warum arme Menschen immer öfter obdachlos werden

Erstmals seit Jahren ist in Deutschland die Zahl der Wohnungs- und Obdachlosen wieder deutlich gestiegen – auf fast 250.000 Menschen. Plus zehn Prozent in den vergangenen drei Jahren, prognostizierte Tendenz – weiter steigend. Besonders betroffen – Frauen und Minderjährige.

REPORT MAINZ hat eine junge Mutter begleitet. Sie beschreibt, wie sie seitens der Vermieter bislang nur Ablehnungen kassierte. Zwei Maklerinnen, seit 25 Jahren erfolgreich im Geschäft, geben offen zu, dass die Vermieter – anders als früher – keine “Jobcenter-Bedürftigen” mehr wollen.

Report Mainz im Internet:
http://www.reportmainz.de