Tag Archives: Wohnungsbaugesellschaften

Podiumsdiskussion: Droht Berlin eine Wohnungsnot?

Experten diskutieren am 13. August beim Morgenpost-Leserforum

Auf dem Podium debattieren zunächst Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD), Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV), Maren Kern, Chefin des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), Frank Schrecker, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft Berolina, und Isabell Jürgens, Fachredakteurin der Berliner Morgenpost für Bauen und Wohnen.

Moderiert wird die Diskussion von Morgenpost-Autor und Kolumnist Hajo Schumacher. Nach der etwa einstündigen Gesprächsrunde können die Teilnehmer im Publikum Fragen stellen und mitdiskutieren.

Das Gespräch wird sich unter anderem um die aktuelle Wohnungspolitik des Senats drehen. Unternimmt die rot-schwarze Koalition genug, um die Probleme auf dem Berliner Wohnungsmarkt in den Griff zu bekommen? Immerhin hat der Senat das Thema ganz oben auf seine Agenda gesetzt und seit der Abgeordnetenhauswahl im September 2011 ein ganzes Bündel von Maßnahmen auf den Weg gebracht.

 

3. Leserforum der Berliner Morgenpost
am: Dienstag, 13. August.
Beginn: 19 Uhr
Ort: Berliner Freiheit 2 (Beisheim-Center am Potsdamer Platz) in Mitte.
(Im Anschluss können Fragen gestellt und mitdebattiert werden)

 

Voraussetzung zur Teilnahme ist, eine Anmeldung(!) unter dem Kennwort „Morgenpost vor Ort“ bei der Berliner Morgenpost. Das geht ganz einfach: per E-Mail an aktionen@morgenpost.de oder per Fax an die Nummer 259 17 30 49 oder per Postkarte/Brief an Berliner Morgenpost, Redaktion Lokales, Brieffach 3110, 10888 Berlin.

Weitere Infos gibt es hier

Berliner Mietenbündnis - zu viel versprochen,

Bezahlbare Mieten in Berlin – ein Riesenproblem!

Bezahlbare Mieten in Berlin — ein Riesenproblem! In keiner anderen Stadt sind die Mietkosten so explodiert wie hier: In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Berliner Mieten um 28 Prozent! Vor allem in der Innenstadt ist der Anstieg rasant. Und die stadteigenen Wohnungsbaugesellschaften, die eigentlich günstigen Wohnraum anbieten sollen, mischen kräftig mit

Beispiel: Schönhauser Allee, modernisierter 50er-Jahre-Bau der GEWOBAG. Langjährige Mieter zahlen 3 Euro 64 pro Quadratmeter kalt. Doch neue Mieter müssen mehr als das Doppelte zahlen, nämlich bis zu 9 Euro Kaltmiete! Um solche Entwicklungen zu verhindern, hatte der Senat allerdings erst im September ein sogenanntes Mietenbündnis mit den Wohnungsbaugesellschaften geschlossen. Doch die Wohnungsbaugesellschaften halten sich nicht an die Vorgaben.

GSW Gebäude freie Arbeit

Hauptversammlung der GSW am 28.6.2012

Wer schon immer mal ins Gespräch mit der GSW kommen wollte, über die GSW und ihre Geschäftspolitik mitentscheiden will oder einfach fragen will wie die GSW sich ihre Zukunft (und die ihrer MieterInnen) vorstellt. Welche soziale Verantwortung sie, in Zeiten steigender Mieten und Verdrängung, bei sich selbst sieht und welche Meinung die EigentümerInnen der GSW dazu haben.

Am Donnerstag den 28.Juni 2012, um 10:00 Uhr im Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstr. 85, 10623 Berlin haben alle die eine Aktie der GSW haben die Chance dazu.

An diesem Tag findet die jährliche Hauptversammlung der GSW Immobilien AG statt. Um teilzunehmen reicht es eine Aktie (kostet aktuell ca. 28 €) zu besitzen. Es ist also ein bisschen so wie Eintritt zahlen, nur das man sein Geld (zumindest) teilweise zurückbekommt.

Ordentliche Hauptversammlung 2012 der GSW Immobilien AG
28.Juni 2012, um 10:00 Uhr
Ludwig-Erhard-Haus
Fasanenstr. 85
10623 Berlin

GSW Gebäude freie Arbeit

Mieterrechte & GSW, neue Liegenschaftspolitik

Verschenkte Häuser, Zweckentfremdung, Umwandlungsverordnung, Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften und die Liegenschaftspolitik des Senats sind die Themen der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr des Berliner Abgeordnetenhauses.

7. Sitzung
des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr
am Mittwoch, dem 18. April 2012, 14.00 Uhr,
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 311

Die Sitzung ist öffentlich, eine Anmeldung ist erforderlich

Einladung (und Anträge)
Mitteilung

Wohnungsbaugesellschaften als Stadtentwickler

Bildungswerk BoellWann: 5. Juli 2010 , 18:30-21:00 Uhr
Wo: Forum Factory, Besselstr. 14, 10969 Berlin (Südliche Friedrichstadt)

Welche Belegungspolitik braucht die Stadt?

Während es selbst für die ärmsten Innenstadtquartiere als eine Frage der Zeit gilt, bis diese in den Gentrifizierungssog geraten, drohen periphere Großwohnsiedlungen, trotz massiver baulicher Interventionen, zum Sammelbecken der sozial Marginalisierten zu werden. Kann einer Homogenisierung der Bewohnerstruktur durch eine nachhaltige Belegungspolitik entgegen gewirkt werden? Welche Belegungsstrategien verfolgen Wohnungsbaugesellschaften? Oder kann nur durch Gemeinwesenarbeit oder gesamtstädtische Antisegregationsstrategie der der Peripherie geholfen werden? Sind Zukäufe der Wohnungsbaugesellschaften in der Innenstadt eine Perspektive?

– Wie können Wohnungsbaugesellschaften und damit der soziale Wohnungsbau, in der Innenstadt wieder Fuß fassen?
– Welche Bedingungen brauchen Wohnungsbaugesellschaften um besser auf eine gemischte Belegung hinarbeiten zu können?
– Können auch die private Wonungsbaugesellschaften Verantwortung übernehmen?
– Wie können Unternehmensinteressen und gesamtstädtisches/gesellschaftliches Interesse ausgeglichen werden?

Die Veranstaltung fragt nach Regulierungsmöglichkeiten auf den Ebenen der Belegungspolitik und des Mietrechtes sowie den Chancen und Grenzen sozialräumlicher Intervention in Großwohnsiedlungen.

Es diskutieren:
Frank Bielka, Vorstand DEGEWO
Sylvia Hoehne Killewald, Geschäftsführerin Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH
Franziska Eichstädt-Bohlig, Sprecherin für Stadtentwicklung, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus
Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf, Leiterin der Abteilung Gesundheit, Soziales und Personal
Jan Kuhnert, KUB – Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH, Hannover
Moderation: Hans Panhoff (Quartiersmanager)

Anmeldung bei Florian Schmidt, Tel.: 0160 964 12 601, stadtpolitik@bildungswerk-boell.de

abgeordnetenhaus

Aktuelle Anträge der Bündnisgrünen im Berliner Parlament

abgeordnetenhausAm 14.1.2010 werden im Berliner Abgeordnetenhaus zwei Anträge zum Themenspektrum behandelt.

Durch den Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen “Energetische Transparenz bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verbessern” sollen die landeseigenen Wohnungsbaugenossenschaften unaufgefordert Informationen über die Heizungseigenschaft (Art, Kosten etc.) an potentielle MieterInnen übermittelt werden. Auch BestandsmieterInnen sollen die Energieausweise einsehen und eine Kopie erhalten können.

In dem weiteren Antrag “Neuvermietungsmieten bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften steuern” fordern die BündnisGrünen für landeseigene Wohnungen bei Neuabschlüssen von Mietverträgen keine höheren Mieten zu verlangen, als nach dem Berliner Mietspiegel zulässig sind.

Diese Anträge nehmen spezifische Handlungsmöglichkeiten aus dem gesamten Spektrum energetische Transparenz sowie Begrenzung der Aufschläge bei Neuvermietung auf, und zwar durch Einflussnahme auf die landeseigenen Liegenschaften bzw. Wohnungsbaugesellschaften.